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Abstrakte Eislandschaften aus der Vogelperspektive


Die Perspektive verändert die Wahrnehmung. Aus großer Höhe betrachtet offenbart sich eine verborgene Welt auf den zugefrorenen Seen Süddeutschlands. Mit meiner Drohne dokumentiere ich die flüchtige Verwandlung der Eisflächen, wenn steigende Temperaturen die Eisoberflächen zum Schmelzen bringen.


In diesem Übergangsstadium beginnt ein faszinierendes Schauspiel: Die Natur abstrahiert sich selbst. Linien lösen sich auf, Risse durchziehen das Eis, Schichtungen werden sichtbar. Was aus der Vogelperspektive betrachtet wie abstrakte Malerei wirkt, ist pure Natur in ihrer Transformation. Tausend Schattierungen und Reflexionen des Wassers, geometrische Brüche in der Eisdecke und organische Muster verschmelzen zu Kompositionen zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion.


Diese fotografische Serie gewährt Einblick in weithin unbekannte Sichtwelten. Ich zeige, wie die Natur sich sichtbar und gleichzeitig unsichtbar macht – eine Entmaterialisierung, die erst aus der Luft ihre volle ästhetische Kraft entfaltet. Jede meiner Aufnahmen ist ein Dokument des Vergänglichen, festgehalten im Moment kurz vor dem endgültigen Auftauen.

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